11. Sep 2026
Strasbourg - Oberkirch
Streckeninfo:
29.2 km
342 hm
ca. 6h 15m
Strecken-Detail-Ansicht
Foto 1: Meine Gastgeber in Straßburg, Yves und Gabrielle Lutz, beide Wissenschaftler, lieben Jesus und engagieren sich seit vielen Jahren in der Straßburger Kirche. Auf dem Snail-Trail brauche ich täglich zwischen 4000 und 5000 Kalorien. Sie haben dafür gesorgt, dass ich während meines Aufenthalts in Straßburg ausreichend davon zu mir nahm!
Foto 2: „Willy und die Brücke“
Willy betrachtet wieder eine Brücke, diesmal die, die uns von Straßburg nach Deutschland führt. Sobald wir diese Grenze überquert haben, befinden wir uns für den Rest des Snail-Trail 4.0 in Deutschland.
Foto 3: Ich stehe auf der Grenze zwischen Frankreich und Deutschland auf der „Brücke der zwei Ufer“. Es ist schön, wieder in meiner "Heimat" zu sein.
Foto 4: Morgen geht es über die violetten Berge im Schwarzwald…
Foto 5: Wanderung entlang der Rench nach Oberkirch und weiter…
Heute war einer dieser Tage, an denen ich nicht wusste, wo ich am Ende einen Schlafplatz finden würde. Es gab keinen Zeltplatz in oder um Oberkirch, und alle Pensionen und Hotels waren wegen eines Festivals am Wochenende ausgebucht. Während ich am Fluss entlangging, dachte ich: „Gott hat einen Platz für mich!“ Wildcampen ist in Deutschland verboten, also suchte ich nach einem ruhigen Plätzchen, wo ich nicht so auffallen und niemanden stören würde. Ich hoffte, mein Zelt bis 19:00 Uhr irgendwo aufgebaut zu haben. Ich fand keinen Platz am Fluss bei Oberkirch. Der Weg führte dann bergauf in den Wald… alles war steil und dicht bewachsen. Schließlich kam ich zu einem Haus etwas links vom Weg. In diesem Moment kam ein junger Mann aus einer Seitentür. Mit einem Gebet im Herzen fragte ich ihn, ob er vielleicht einen Platz kenne, wo ich mein Zelt für die Nacht aufschlagen könnte. Es war das Haus seiner Eltern und er war da, um sich um das Haus und den Hund zu kümmern, während seine Eltern verreist waren. Er zeigte mir eine wettergeschützte Ecke hinter dem Haus mit Gras und ebenem Boden. Dann öffnete er mir eine Kellertür, wo ich eine Toilette benutzen und meine feuchten Kleider zum Trocknen aufhängen konnte. Es war 19 Uhr. Ich war so glücklich und dankbar. Gott hatten einen Platz für mich!




