10. Sep 2026

Hochfelden - Strasbourg

Streckeninfo:

29.44 km 377 hm ca. 6h 34m

Strecken-Detail-Ansicht


Foto 1: „Elsass“

Das Elsass ist eine Region im Nordosten Frankreichs, am Westufer des Oberrheins, angrenzend an Deutschland und die Schweiz. In der jüngeren Geschichte – zwischen 1871 und 1945 – wechselte die Zugehörigkeit des Elsass viermal zwischen Frankreich und Deutschland. Straßburg ist die Hauptstadt der Region. Aus dieser Gegend wanderten meine Vorfahren väterlicherseits in die Vereinigten Staaten aus. Es war für mich ein besonderer Tag, dort zu gehen, wo sie vielleicht einst gegangen waren.

Foto 2: Straßburg ist zudem der offizielle Sitz des Europäischen Parlaments und neben Brüssel und Luxemburg eines der Machtzentren der EU. Auf meiner „Snail-Trail“-Wanderung wollte ich diese Städte durchqueren und für jede von ihnen beten, damit Gottes Wille und die Absichten seines Reiches in Europa geschehen.

Foto 3: In der griechischen Mythologie verliebte sich Zeus in Europa, die Tochter des Königs Agenor von Phönizien. Er verwandelte sich in einen sanftmütigen weißen Stier, damit seine Frau Hera seinen Ehebruch nicht bemerken würde. Als Stier getarnt, näherte sich Zeus der am Strand von Phönizien befindlichen Europa. Sie stieg auf seinen Rücken, und Zeus trug sie über das Meer auf die Insel Kreta, wo sie ihm drei Söhne gebar. Das Bild einer Frau, die auf einem Stier reitet, steht symbolisch für Europa und erinnert an die Darstellung des Tieres und der Hure in der Offenbarung des Johannes.

Foto 4: „arte“

ARTE ist ein gemeinsam von Frankreich und Deutschland betriebener Kultursender mit Sitz in Straßburg. Der „Giraffenmann“ symbolisiert den weiten Blick und das Denken über gewöhnliche Grenzen hinaus.

Foto 5: Buntglasfenster im Vorraum des Straßburger Münsters. Zusammen mit den „blauen Augen“ des Himmels, die an einem bewölkten Tag durch die Wolken blinzeln, und den Farben der Pfauenfeder, die ich seit Irland bei mir trage, erinnern mich diese drei visuellen Eindrücke an Gottes alles sehendes Auge. Es ist für mich auf dem „Snail Trail“ ein Trost zu wissen, dass Gott weiß, wo ich bin und wie es mir geht. Als ich nach vorne in die Kirche ging, um leise mein Pilgerlied zu singen, baten mich zwei junge Männer aus Algerien, ein Foto von ihnen vor dem Altar zu machen. Ich erzählte ihnen, dass ich Jesus liebe, und fragte, ob sie das auch täten. Sie freuten sich sehr, als ich das sagte. Beide zeigten auf ihr Herz und sagten, dass sie nun ein neues Leben hätten, das mit Jesus verbunden sei.

Impressionen