10. Aug 2025
Brighton - Polegate
Streckeninfo:
33.47 km
613 hm
ca. 8h 1m
Strecken-Detail-Ansicht
Foto 1: Die Stufen hinauf über den weißen Klippen… ohne Sonnenbrille.
Foto 2: Blick zurück auf den Weg, der hinter mir liegt...
Foto 3: Ein Leuchtturm unten in der Bucht vor mir.
Heute, auf dem Weg durch die Kleinstadt Altfriston, verpasste ich eine Abzweigung zu einer Fußgängerbrücke... war nicht weiter schlimm, kostete mich nur ein paar Minuten. Als ich die Brücke erreichte, waren gerade junge Wanderer dort zugange. Ich wartete, bis sie rüben kamen, und fragte dann die übliche Frage auf Englisch: „Wie geht’s?“ Wir kamen ins Gespräch. Patrick, Rufus und Max waren auf einer sechstägigen Wanderung in die entgegengesetzte Richtung unterwegs. Irgendwann konnte ich die Frage passend stellen: „Seid ihr auch mit Jesus unterwegs?“ Nicht wirklich, war die allgemeine Antwort. Patrick sagte, er sei irisch-katholisch erzogen worden, aber nicht sehr gläubig. Ich erwiderte, Jesus habe nie gesagt, man solle kommen und Mitglied der Kirche werden, sondern ihm nachfolgen. „Wohin führt Jesus euch? Was ist euer nächster Schritt? Es geht mehr um Beziehung als um Rituale“, sagte ich. Patrick antwortete: „Diese Sichtweise gefällt mir.“ Ich betete für die drei und ermutigte sie, Jesus kennenzulernen und seine Biografie zu lesen. Vielleicht hatte mein Irrweg ihnen ja geholfen, den richtigen Weg einzuschlagen…
Foto 4: „Neue Sonnenbrille“
Ich habe mir heute Morgen in einem Laden, an dem ich vorbeikam, eine billige Sonnenbrille gekauft. Sie besteht aus zwei Polaroid-Folien, die an einem zerbrechlichen Plastikrahmen hängen. Hoffentlich hält sie noch 46 Tage.
Im Hintergrund dieses Bildes rechts sieht man einen imposanten Stier. Seine Kuhherde stand an einem offenen Tor, durch das ich gehen sollte. Als der Stier mich sah, trat er vom Tor und stellte sich mir gegenüber. Ich senkte den Kopf und drehte mich ausweichend nach rechts. Während ich meine Stellung nahm, um dieses Foto zu machen, beobachtete ich den Stier, um zu sehen, was er tun würde, und war erleichtert, als er zum Tor zurückkehrte und seine Herde über die Weide führte. Ich beschloss, auf der anderen Seite des Zauns zu gehen, um einen sicheren Abstand zu wahren und mein Glück zu versuchen, den Stacheldraht am anderen Ende des Feldes zu übersteigen. Glücklicherweise gab es dort, wo die Zäune der beiden Felder zusammenliefen, eine stabile Holzkonstruktion, sodass ich den Zaun ohne größere Schwierigkeiten überwinden konnte.
Foto 5: Ich sehe Schafe viel lieber auf offenen Weiden!




