24. Jul 2025

Llanelli - Briton Ferry

Streckeninfo:

35.67 km 437 hm ca. 7h 56m

Strecken-Detail-Ansicht


Video: „Die einzige Schlafgelegenheit“
Bei der Planung dieser Reise wusste ich, dass es in Briton Ferry weder einen Campingplatz noch eine Jugendherberge oder eine andere geeignete Schlafgelegenheit geben würde. Es ist nicht das erste Mal, dass ich auf dem „Snail-Trail“ Zuflucht im „Haus meines Vaters“ gefunden habe.

Foto 1: Willy war etwas mulmig bei dem Gedanken, auf einem Friedhof wild zu campen, aber ich versicherte ihm, dass wir dort „in Frieden ruhen“ würden.

Foto 2: Der Tag begann damit, dass ich den Campingplatz bei Llanelli recht früh verließ. Ich liebe diese walisischen Wörter mit dem doppelten L... sie haben einen ganz eigenen Klang. Der Campingplatz gehörte eigentlich zu einem Reiterhof.

Foto 3: Ich musste über diese zweite Brücke, bevor es wieder hinunter in Richtung Küste ging.

Foto 4: Endlich ein Blick auf das Meer von einem Hügel oberhalb von Swansea aus.

Foto 5: „Ein God-appointment mit Daniel und Alicia“
Oben auf dem Hügel mit Blick auf Swansea traf ich auf Daniel und Alicia, gerade als ich eine Straße überqueren und den Hügel hinuntergehen wollte. Erst vor ein paar Tagen zogen sie zu einer Wohnung an der Ecke und haben einige Sache von der einen Wohnung zu der neuen hingebracht. Daniel fragte mich nach meinem Rucksack und meinem Ziel. Er bot mir an, mich den Hügel hinunterzufahren, da der Weg sehr steil und zu Fuß nicht ganz ungefährlich war. Ich nahm sein Angebot an. Dann fragte er, ob er und Alicia mich zu dem Aussichtspunkt auf „Foto 4“ bringen dürften, der nur wenige Minuten entfernt lag. Ich willigte ein. Während wir von dort den Hügel hinunterfuhren, wollte Daniel wissen, wohin ich in Swansea wollte. Ich nannte den Namen eines Lebensmittelgeschäfts, in dem ich Vorräte für den restlichen Tag besorgen musste. Er bot an, mich dorthin und anschließend weiter nach Briton Ferry zu bringen, damit ich das Gewicht von Essen und Wasser nicht selbst tragen musste. Die Strecke führte zudem durch ein unangenehmes Industriegebiet. Normalerweise nehme ich solche Mitfahrgelegenheiten nicht an, aber ich hatte das Gefühl, dass Gott das so wollte. Auf dem Weg nach Briton Ferry erzählte ich von meinen Erlebnissen auf dem „Snail-Trail“. Sie fuhren mich zur Kirche, und gemeinsam fanden wir eine Stelle, an der ich mein Zelt aufschlagen konnte, ohne jemanden zu stören. Dort saßen wir fast zwei Stunden lang zusammen. Ich beantwortete ihre Fragen zum Glauben an Gott und erklärte, warum Jesus auf die Erde kommen, am Kreuz sterben und von den Toten auferstehen musste. Sie sagten selbst, dass unsere heutige Begegnung von Gott gefügt war. Sie waren zwar noch nicht ganz so weit, Ja zu Jesus zu sagen, aber sie waren schon sehr nah dran... und Willy und ich verbrachten eine sehr friedliche Nacht auf dem Friedhof.

Impressionen