17. Jul 2025
Shillelagh - Enniscorthy
Streckeninfo:
32.96 km
714 hm
ca. 8h 22m
Strecken-Detail-Ansicht
Foto 1: „Das Kreuz und das Fahrrad“
Das Kreuz Jesu gab mir Leben, Sinn und ein Fundament für mein Leben. Das Fahrrad nutzte Gott, um mir Orientierung zu geben. 1977 unternahm ich mit neun anderen Studenten des Southeastern College der Assemblies of God eine zehnwöchige Radtour durch Europa. Gott nutzte diese Reise, um mir seinen Herzschlag für Europa spüren zu lassen. Ich kann ihn noch immer hören. Er führte mich durch den Rest meines Lebens.
Foto 2: „Ein Blick zurück auf die Wicklow Mountains“
Es war heute recht warm und sonnig. Nach einem anstrengenden Anstieg am frühen Nachmittag erreichte ich ein kurzes schattiges Stück. Ich suchte mir einen Platz abseits der Straße, wo ich im Schatten sitzen und mein Mittagessen einnehmen konnte. Am Ende des schattigen Abschnitts sah ich ein offenes Tor zu einem Haus mit Bäumen im Garten. Die Haustür stand offen. Innerlich hörte ich: „Geh hin.“ Ich ging zur offenen Tür und rief: „Hallo!“ Eine Frau, die sich um vier kleine Mädchen kümmerte, kam heraus – eine Art Tagesmutter. Sie bot mir freundlicherweise an, auf ihrer Terrasse im Schatten Platz zu nehmen. Während ich aß, kam sie mit den Kindern heraus, um sich zu verabschieden. Sie wollten zum Strand fahren. Ihr Mann, Grahm, war gerade angekommen und kam ebenfalls auf die Terrasse. Ich erzählte ein wenig von mir und betete dann für alle. Grahm blieb zuhause, und wir unterhielten uns weiter. Er war christlich erzogen worden, was ihm Gottesfurcht im Sinne von Angst vor Gott beigebracht hatte. Leider wird die Vorstellung eines liebenden Schöpfergottes oft durch Traditionen, Rituale, Regeln, Vorschriften und die Angst vor Gericht und Verdammnis verzerrt. Wir führten ein gutes Gespräch, und ich konnte beten, dass er und seine Familie den Weg zu Gott finden würden.
Foto 3: „Willy und die Pfauenfeder“
Ich hörte einen Pfau hinter einem Zaun rufen und sah kurz darauf eine Pfauenfeder am Straßenrand. Die Pfauenfeder erinnerte Willy an Gottes wachsames Auge. Die Farbe des „Auges“ der Feder entsprach Willys eigener Farbe und verband sie in harmonischer Weise. Wenn an einem bewölkten Tag die Wolken aufreißen und ein blauer Fleck durchscheint, stelle ich mir gern vor, dass Gott blaue Augen hat und auf mich herabschaut. Dieses wunderbare Blau spiegelt sich an klaren Tagen im Wasser von Seen, Flüssen und Ozeanen. Wenn man zum Horizont blickt, wo Himmel und Meer sich berühren, entsteht eine harmonische Verschmelzung der Blautöne. So hat Gott uns nach seinem Bild geschaffen. Wir sollten sein Licht und seine Herrlichkeit widerspiegeln und in einer spirituellen Harmonie zwischen Gott im Himmel und uns hier auf Erden leben. Leider haben die dunklen Wolken der Sünde und der Menschheitsgeschichte ihre Schatten auf die menschliche Seele geworfen und diese spirituelle Verbindung gestört. Doch Gottes Liebe und Gnade werden mit seinen „blauen Augen“ vom Himmel herüberstrahlen und uns wissen lassen, dass er da ist… wenn wir uns ihm zuwenden. Ich sagte Willy, wir würden versuchen, die Pfauenfeder unversehrt mit nach Hause zu nehmen.
Foto 4: Dieser historische Friedhof war einst Teil des mittelalterlichen Klosters Ferns, das im 7. Jahrhundert von St. Aidan gegründet wurde.
Foto 5: "Das Schloss in Enniscorthy"
In dieser Stadt durfte ich in der Kirche der Alive Church, einer Gemeinde der Assemblies of God, übernachten.




