30. Jun 2025
Lochwinnoch - Irvine
Streckeninfo:
29.44 km
473 hm
ca. 6h 52m
Strecken-Detail-Ansicht
Foto 1: Willy würde lieber im Meer schwimmen, als im Regen zu gehen. Ich kenne das Gefühl…
Foto 2: Ein Teil des Radwegs Nr. 7 war früher eine Bahntrasse. Das hat die Steigungen und Gefälle des Weges etwas abgemildert.
Foto 3: „Kühe beim Wiederkäuen“
Viele von uns denken gerade über irgendetwas nach. Als ich heute Morgen Lochwinnoch verließ, fragte mich eine Frau, wohin ich ginge. Als ich schließlich erwähnte, dass ich mit Jesus unterwegs sei, meinte sie, sie habe einen eher irdischen Glauben. Ich bin mir nicht sicher, was sie genau meinte, denn das Gespräch ging nicht weiter.
Kurz darauf zeigte eine andere ältere Frau Interesse an meinem Walk und stellte mir einige Fragen. Dann fragte sie: „Was hat dich dazu bewogen, so eine Fernwanderung zu machen?“ Ich sagte nur ein Wort, und sie drehte sich um, sagte „Auf Wiedersehen, gute Reise“ und ging weg. Dieses eine Wort, das ich sagte, war der Name des Wortes, das Fleisch geworden ist und unter uns gelebt hat. Er ist das lebendige Wort, das im Anfang beim Vater war und durch das alles ist. Es ist der Name dessen, der für uns die Nägel am Kreuz auf sich nahm, damit die Sünde uns nicht länger von unserem Schöpfergott und liebenden himmlischen Vater trennen kann. Dieses Wort, dieser Name ist Jesus. Ich hätte gern ihre Geschichte gehört, um zu verstehen, was diese Reaktion in ihr ausgelöst hat.
Etwas später unterhielt ich mich etwa 15 Minuten lang mit einem Mann namens David, der in dieselbe Richtung ging wie ich. Er sagte, er glaube, dass es da draußen etwas gäbe, aber es sei ein Geheimnis, das er nicht ergründen könne. Ich fragte ihn, ob er, wenn Gott existiere, dieses Geheimnis wissen wolle. Er verneinte und sagte, er wolle lieber von dem Geheimnis überrascht werden, das sich nach seinem Tod offenbaren würde. Ich hoffe nur, es wird kein böses Erwachen. Während wir gingen, wurde mir einige Bedürfnisse im Leben von David bewusst. Als wir uns verabschiedeten, nahm er mein Angebot an, für ihn zu beten. Ich denke, dass bei ihm nach dem Gebet eine Träne in dem Auge war... oder vielleicht war es nur die kühle Luft.
Und dann war da noch Charley. Ich habe heute eine E-Mail von ihm über die Snail-Trail Webseite erhalten. Ich hatte ihn eine Woche zuvor auf dem West Highland Way getroffen. Er war einer von denen, denen ich sagte: „Wenn du die Teufelstreppe mit Jesus gehst, wird sie zur Himmelsleiter.“ Charley schrieb in seiner E-Mail: „Du hast mich tief berührt. Und aus irgendeinem Grund war ich beim Abschied sehr emotional… Du hast mich wirklich inspiriert, und der Gedanke an Gott hat mir den Weg erleichtert. Danke, Gottes Segen und eine gute Heimreise. Du hast deine Aufgabe an diesem Tag erfüllt!“
Danke, Charley, für deine Worte... sie haben mir den Tag verschönert. Man weiß nie, was Gott tun wird. Manchmal muss man jemandem einfach etwas zum Nachdenken geben...
Foto 4: „Steinbrücke“
Foto 5: „Der Weg am Fluss Garnock nach Irvine“




