22. Jun 2025

Fort Williams - Kinlochleven

Streckeninfo:

23.93 km 784 hm ca. 7h 1m

Strecken-Detail-Ansicht


Foto 1: „Der West Highland Way“
Dies ist ein wunderschöner und beliebter Fernwanderweg durch Schottland von Fort Williams nach Glasgow, der allerdings nicht ganz einfach ist. Ich werde in den nächsten sechs Tagen durchschnittlich 28,5 km mit 927 Höhenmetern zurücklegen.

Foto 2: „Ahmad aus Saudi-Arabien“
Die meisten Wanderer gehen den West Highland Way von Glasgow nach Fort Williams. Daher werden mir die ganze Woche über Wanderer entgegenkommen. Das bietet viele Gelegenheiten, mit Menschen zu sprechen, für sie zu beten und ihnen meine Geschichte zu erzählen. Unter den vielen kurzen Gesprächen, die ich heute geführt habe, waren drei besondere Begegnungen: mit Luzia aus Deutschland, einer Gruppe junger Leute aus Frankreich und Ahmad aus Saudi-Arabien, der hier abgebildet ist.

Foto 3: „Kaputter Wanderstock“
Ich hatte mich entschieden, die Wanderstöcke meiner Frau auf diesen Fußweg mitzunehmen, da sie sich leichter für den Flug nach Schottland und die drei bevorstehenden Fährüberfahrten von Schottland nach Irland, von Irland nach Wales und von England nach Frankreich verstauen ließen. Bevor ich aber nach Schottland aufbrach, habe ich wohl einen der Stöcke beim Wechseln der Spitzen beschädigt. Er brach genau an dieser Stelle, ohne dass es dafür einen anderen Grund gab. Gute Wanderstöcke sind auf einer solchen Wanderung unerlässlich. Sie helfen, das Gewicht des Rucksacks zu tragen, entlasten die Fuß- und Beingelenke beim Gehen und sind wie zwei zusätzliche Beine, die einen bergauf schieben oder bergab abstützen. Glücklicherweise konnte ich die Bruchstelle mit einer Gummispitze vorübergehend flicken, bis ich neue Wanderstöcke finde.

Foto 4: „Zwei Schafe“
Je später ich wanderte, desto weniger Verkehr begegnete mir. Ich genoss diese späten Nachmittagsstunden, um mein Pilgerlied zu singen, für Schottland zu beten und die Schönheit der Schöpfung zu bewundern.

Foto 5: „Wildes Lager“
Da das Wetter heute Abend gut war, beschloss ich, noch einen Hügel zu besteigen. Es war ein anstrengender Aufstieg, der die Höhenmeter der Etappe fast verdoppelte, mir aber für die morgige Wanderung 4 km und mehrere hundert Höhenmeter ersparte. Ich hatte Essen und Trinken dabei und habe am Berghang sehr gut geschlafen.

Impressionen